38 comments on “Bye bye, Nikon…

  1. Spannender Gedanke: was würde ich mir alles neu kaufen, wenn ich jetzt noch mal neu anfangen würde. Interessante Objektivwahl, die Du getroffen hast. Ich denke mit dem 85 1.8 wirst Du nicht lange glücklich werden, aber hier wartest Du wahrscheinlich auf das neue Sigma Modell, oder?

    • Ich benutze das 85er verhältnismäßig selten und da mir fast alle Fotografenfreunde sagten, das würde in dem Fall ausreichen, hab ich mich erstmal für die günstigere Variante entschieden. Is ja auch Gewicht in der Tasche das man spart. Ich werd mal sehen, wie es sich bewährt. Wenn Sigma eins rausbringt muss man aber sicher noch mal neu darüber nachdenken.

      • Holger on - Reply

        Also ich hatte beide, das 85 und das 85L. Das normale 1.8er ist sehr sehr gut und auch noch leicht. Das 1.2er hat den Vorteil des noch besseren Bokehs. Schärfetechnisch unterscheiden sich beide nicht sonderlich… vielleicht sind die Mikrokostraste noch ein wenig besser beim L …just my 2 cents

    • Danke. Bin schon gespannt, hab am Freitag das erste Konzert zu fotografieren, mal gucken ob ich bis dahin alle Knöpfe und Eistellungen drauf habe. Haha.

  2. Mich würde mal interessieren was dir so wichtig an dem zweiten Speicherkartenslot ist? Welche Rolle spielt der bei deinem Workflow? Ich habe den weder an der 5D MKIII noch an der 1DX genutzt. SD ist nicht so wirklich mein Ding.

    • Ich bin hauptberuflich Hochzeitsfotograf und so sehr ich auch auf gute und nicht zu alte Speicherkarten achte, man kann nie sicher sein, dass die nicht doch mal den Geist aufgibt. Ist halt nur ein stück Technik mit vielen, vielen Schaltern drin. Viele andere Shootings kann man wiederholen, einen Hochzeitstag aber nicht. Ein sicheres Backup vom Anfang bis zum Ende ist daher selbstverständlich für mich. Ich will einem Brautpaar nicht sagen müssen, dass ihre Fotos weg sind, weil ich zu geizig war (oder welcher Grund auch immer dahinter steckt) eine zweite Karte in das Fach zu tun.
      Klar, es gibt shootings, wo es ärgerlich wäre, aber dann macht man sie nochmal, aber das geht eben nicht mehr so leicht, wenn die Produktionskosten zu hoch sind, oder man eben etwas Fotografiert, was nur ein einziges mal stattfindet. Für ein Backup zwischendurch auf dem MacBook Air hab ich wärend einer Hochzeit leider keine Zeit und theoretisch könnte auch in der kurzen Zeit zwischen Aufnahme und MBA Backup ein Kartenfhler passieren. Daher schreibe ich gleich doppelt Raw auf beide Karten und wenn ich das Backup nicht brauche – um so besser.

  3. Sascha Hoecker on - Reply

    mir ging es genauso nur eben von der 5D mk III zur D810. Den Schritt und gerade in dunklen Teilen des Bildes wirst du bereuen, denn das hat bei Canon nichts mit der Ausrichtung auf Profis zu tun. Du kannst für Dich nur hoffen, dass Canon etwas Neues bringt oder greifst zur 6D die um Längen besser ist.

    • Werd ich sehen. Mit der D800 konnte ich garnix anfangen als ich sie mir mal ausgeliehen hatte. Bin sehr gespannt. Für meinen Workflow ist eine 36MP Kamera einfach ungeeignet. Und das war ernst gemeint, das ich bedauere, dass es keinen echten Nachfolger der D700 gab und gibt auch wenn die D750 das vom Namen her suggerieren soll.

  4. Bin mal gespannt, wie dein Resumee nach einem Jahr aussieht?
    Ich bin mit der D750 sehr glücklich und werde meine D4S wohl auch noch gegen die D750 tauschen. Sie hat alles was ich als Hochzeitsfotograf brauche. Und was heißt schon „Consumerbody“? Bei der Hochzeitsreportage werden die Kameras doch nicht so sehr beansprucht wie bei der Adventurefotografie oder in Zeitungsgeschäft.

    • Du solltest mal sehen, wie ramponiert meine D4 nach 2,5 Jahren aussah. Geht mir auch eher ums Handling. Die is mir einfach zu klein und ich wollte weg von Bateriegriffen. Die Canon ist vom Handling ein Traum, egal wie groß deine Hand ist, sie liegt immer gut in der Hand. Bin auch gespannt, wie es wird. Am Ende hat mich der Wechsel nicht mehr gekostet als eine neue D4s…

    • Die ist für meine Frau, die mich ab dem kommenden Jahr als 2nd Shooterin auf Hochzeiten begleiten wird.

  5. Andreas on - Reply

    hallo Till, ich kann deine Gedankengänge 1zu1 bei mir wiederfinden.
    Zum Glück bin ich kein Profi und meine 4 Jahre alte D700 hat erst 80T Auslösungen … Ich kann warten 🙂

    • Das ist in dem Punkt wirklich ein Vorteil. Bin mir aber nicht sicher, ob Nikon jemals wieder vorhat die Lücke zu schließen. Meine D700 war nach 4 1/2 Jahren und 260k Auslösungen an nem Wasserschaden verreckt.

  6. Obwohl man als langjähriger Canon-Nutzer auch heftig richtige Innovationen vermisst. Hätte Fuji eine Vollformat im Angebot…aber willkommen in Canonland 😉

    • Angeblich meldet Canon ja grad ein Patent nach dem Anderen zu Foveon Sensoren an. Mal sehen was draus wird.

    • Ja, Fuji baut kein Vollformat und wird es hoffentlich nie. Wir haben mittlerweile ein technisches Niveau erreicht, bei dem Vollformat einfach für die allermeisten Anwendungen nicht mehr nötig ist. APS-C bietet mMn den besten Kompromiss aus Qualität, geringer Schärfentiefe und Größe/Gewicht der Ausrüstung. Es gibt genug Spitzenfotografen die das inzwischen auch so sehen und viele davon sind auf Fuji umgestiegen. Es wird z.B. oft unterschätzt, welche Vorteile es hat, Menschen nicht die Monster-D4 ins Gesicht zu halten, sondern eine unscheinbare Fuji X, die viele sogar für eine Film-Kamera halten und somit kaum beachten.

  7. das ist eine lustige Vorstellung … ich habe irgendwie alles über die Zeit zusammengetragen und kaputtes ersetzt. Aber grad so viele neue Kistchen aufm Tisch ist ja eine interessante Überforderung 🙂
    viel Erfolg!

  8. Hallo, herrlich deine Abschiedsworte an Nikon. Hoffe, dass dich Canon nun glück macht. Nach so viel Spot und Ironie hättest du das wirklich verdient. Ich bin schon gespannt, ob ich bald etwas zu deinem Komplettumstieg lesen kann. LG

  9. Spannend, meist liest man ja nur das Fotografen von Canon auf Nikon umsteigen, so freue ich mich sehr diesen Post von dir zu lesen. Willkommen im Club 🙂

    • Ich glaub das schwankt immer. Mein Händler meinte, bei ihm wechseln grad viel mehr Canon Leute zu Nikon.

  10. Hallo Till, sehr gut geschrieben – du sprichst mir aus der Seele.
    Meine D700 liefert mir noch immer gute Dienste, aber wenn jetzt ein Neukaufen anstehen würde hätte ich ein ernsthaftes Problem. D610 und D750 sind keine ernstzunehmenden Alternativen oder Nachfolger.

    Bin auf ein Update deinerseits gespannt.

    Gruß
    Frank

  11. Naja, ob das nicht eine vorschnelle Entscheidung war? Ich denke, dass du schon lange darüber nachgedacht hast, aber nachvollziehen kann ich es nicht ganz. Bin kein Profi, aber für mich hätte beste Bildqualität höhere Priorität als mein Workflow. Und die Bildqualität der Canons ist nunmal – auch wenn das die meisten Canon-Hochzeitsfotografen nicht wahr haben wollen – Jahre zurück und kein Vergleich zu aktuellen Sony-Sensoren. Gerade bei Outdoor-Portraits muss man als Canonit ja quasi den Himmel ausbrennen lassen, was bei digitalen Bildern halt meistens einfach beschissen aussieht.

    Meiner Meinung nach wären sowohl die D750 als auch die D810 für dich geeignet.
    D750: Ja, alle haben rumgeheult über den „Consumer-Body“, aber die meisten, die das Ding tatsächlich getestet haben, waren im Nachhinein begeistert. Dann muss man halt etwas vorsichtiger mit seinen Sachen umgehen, das geht schließlich auch als Profi. Außerdem lernen ja gerade viele Fotografen wieder das geringere Gewicht dieser Bodies kennen (siehe Fuji). Zu dem zu kleinen Griff: Du hast doch bestimmt auch mit Filmkameras angefangen zu fotografieren. Wer – wie damals – das Gewicht mit der linken Hand hält und mit der rechten nur auslöst, tut nicht nur seinen Sehnenscheiden und der Bildqualität etwas Gutes, sondern ist auch nicht auf so große Griffe angewiesen.
    D810: Kombiniert die vielen Vorteile der D800 mit einem adäquaten Autofokus. Allerdings kenne ich mehr als genug – sehr sehr gute – (Hochzeits-)Fotografen, die auch mit dem D800 AF ausgekommen sind. Workflow kann man umstellen.

  12. Stefan on - Reply

    Genau so waren auch meine Gedanken, als ich eins ums andere von Nikon durch keinen echten D700-Nachfolger enttäuscht wurde…

    Ende Mai dann bei Probis alles abgegeben und gg 5Dmk3 getauscht, das 35mm DG Art von Sigma ist übrigens ein Traum!

    Als ich dann die Spezifikationen der D750 sah, fühlte ich mich denn auch bestätigt und dachte: Jau, richtige Entscheidung… Nach nun rund 15 Hochzeitsreportagen und diversen Magazin-Shootings bereue ich NICHTS! Ich ärgere mich eher, dass ich diesen Schritt nicht früher gewagt habe…

  13. Hallo!

    Spannend geschrieben – das war sicher ein Einschnitt – wie geht es dir jetzt mit Canon nach dem Komplettumstieg?

    liebe Grüße

    Albert D.

    • Hi Albert,

      ich bin sehr zufrieden. NAtürlich ist bei Canon auch nicht alles perfekt und auch da habe ich schon so den einen oder anderen Nachteil bemerkt, aber rückblickend war es genau die richtige Entscheidung. Mit der 5dm3 bin ich mehr als glücklich. Die Fotos sind top und ich arbeite wirklich gerne mit der Kamera.

  14. Randle P. McMurphy on - Reply

    Hallo Till,
    ich bin durch Zufall auf Deinen älteren Tread gestoßen und kann nur bestätigen das Canon
    mit der 5D III wohl alles richtig gemacht hat.
    Beruflich nutzen wir die Baureihe seit die 5D damals herauskam und ich habe die Entscheidung
    nie wirklich bereut – privat kann ich mir den Luxus erlauben weiterhin Nikon zu verwenden da ich
    auf mein manuelles „Altglas“ nicht verzichten möchte und meine D700, D800 und Df als digitales
    „Rückteil“ verwende.
    Sigma hat schon vor Jahrzehnten erstklassige Optiken gebaut und mich wundert weshalb es immer
    noch einige Skeptiker gibt die hier die Nase rümpfen (sollen ?).
    Ein Kaufanreiz unterdrückt sich bei mir automatisch wenn ich eines der neuen Gläser in den Händen
    halte nachdem ich zuvor mit den manuellen AI oder Pre-Ai Scherben herumgespielt habe.
    Sowas baut Heute keiner mehr in der mechanischen Qualität und Haptik und in meinem Falle
    ist der „optische Fehler“ älterer Objektive gerade das was ich für meine privaten Projekte bevorzuge.

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